Donnerstag, 23. April 2026
Der nächste Anlauf. Manchmal fällt es einem schwer, wieder in den Laufrhythmus zu kommen. Man weiß eigentlich, dass der Körper es kann, aber der Kopf bremst noch ein wenig. Heute waren die Bedingungen ideal. Viel Sonne, angenehme Temperaturen und ein leichter, frischer Wind. Also ging es direkt nach der Arbeit auf meine alte Hausstrecke. Kein großes Nachdenken, einfach loslaufen. Die 10 Kilometer standen im Kopf, aber ohne Druck.
Ich habe das Tempo bewusst rausgenommen, die Pace war mir egal. Es ging nur darum, wieder ein Gefühl für den Lauf zu bekommen. Schritt für Schritt, Meter für Meter. Und genau das hat funktioniert. Der Lauf fühlte sich leicht an, fast schon selbstverständlich. Kein Kampf, kein Zwingen, sondern einfach Bewegung. Ich bin ruhig durchgelaufen und habe gemerkt, wie der Rhythmus langsam zurückkommt. Am Ende standen die 10 Kilometer auf der Uhr – und ein richtig gutes Gefühl.


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Montag, 13. April 2026
Eigentlich wollte ich heute eine Stunde laufen, vielleicht sogar etwas länger. Zehn Kilometer waren fest eingeplant. Doch das Wetter machte es mir nicht gerade leicht: keine Sonne, kühle Temperaturen und ein unangenehmer, kalter Wind. Alles andere als einladend. Trotzdem schnürte ich meine Schuhe, denn der Plan stand. Schon nach dem ersten Kilometer merkte ich jedoch, dass heute etwas anders war. Die Beine fühlten sich schwer an, der Atem ging schneller als sonst, und jeder Schritt kostete mehr Überwindung als üblich.
Bevor ich komplett aufgebe, entschied ich mich, die Strecke zu verkürzen. Lieber eine halbe Stunde durchziehen, als gar nicht laufen. Also nahm ich Tempo raus, konzentrierte mich auf den Rhythmus und zog es durch. Am Ende standen zwar nur 30 Minuten auf der Uhr, aber ich war trotzdem zufrieden.
Manchmal läuft es eben nicht rund. Wichtig ist, überhaupt loszugehen. Die nächste Runde kommt – und die wird wieder besser.


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Donnerstag, 09. April 2026
Heute stand der zweite kurze Lauf an, um langsam wieder fit für die 9-Kilometer-Gruppe beim Lauftreff zu werden. Ich habe bewusst flach begonnen, mit einem leichten Gefälle auf den ersten Metern, um den Kreislauf in Ruhe in Schwung zu bringen. Nach der Pause wollte ich nichts erzwingen, sondern den Körper wieder an die Belastung heranführen.
Bei dem schönen Wetter fiel das natürlich leichter. Viel Sonne, klare Luft und die vertrauten Feldwege – genau die Umgebung, die den Einstieg angenehmer macht. Es lief ruhig an, ohne Hektik, ohne Druck.
Auf den letzten zwei Kilometern wurde es dann etwas anspruchsvoller. Ein paar Höhenmeter standen noch an, und die habe ich mit einer kurzen Gehpause gut überstanden. Früher hätte ich mich darüber vielleicht geärgert, heute sehe ich es gelassene
Der Lauf war noch nicht perfekt, aber das muss er auch nicht sein. Wichtig ist, dass ich wieder draußen war und meinen inneren Schweinehund überwunden habe.


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Dienstag, 07. April 2026
Es war wirklich ärgerlich. Gerade als ich nach der langen Laufpause langsam wieder in meinen Rhythmus gefunden hatte, hat mich eine hartnäckige Erkältung erwischt. Und plötzlich waren wieder vier Wochen vorbei, ohne einen einzigen Lauf. Genau dieser Moment, in dem man merkt, wie schnell man wieder aus der Routine fällt.
Heute habe ich dann endlich wieder die Laufschuhe angezogen. Das Wetter hätte kaum besser sein können: 15 Grad, strahlender Sonnenschein, klare Luft. Eigentlich genau die Bedingungen, bei denen man sich fragt, warum man nicht schon früher wieder losgelaufen ist.
Trotzdem bin ich bewusst vorsichtig geblieben. Ich habe mir nur fünf Kilometer vorgenommen, ohne Druck, ohne Erwartungen. Und das war auch die richtige Entscheidung. Es fiel mir deutlich schwerer als gedacht, und ich musste zwischendurch ein paar kurze Gehpausen einlegen.
Aber genau darum geht es jetzt. Wieder anfangen, Schritt für Schritt. Die kleine Runde heute war kein großer Lauf – aber ein wichtiger.


